Székelydálya | Tarifvertrag koch rheinland pfalz
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Tarifvertrag koch rheinland pfalz

05 aug Tarifvertrag koch rheinland pfalz

Wie auch immer der Name stammt, es ist klar, dass das Dorf zum Zeitpunkt der ersten urkundlichen Erwähnung schon seit geraumer Zeit existierte. 1319 befand sich Raide unter der Herrschaft der Waldgrafen von Kyrburg. In einer 1375-Teilungsvereinbarung wurde es Rode genannt. Die Einschreibungsdokumente aus dem Jahre 1434 bezeichneten sie als Vogtei des Hofes Raide (Vogtei bedeutete ein Büro oder Verantwortung; des Hofes ist genitiv für den Hof, was “das Gut” bedeutet) In Veitsrodt werden seit mehr als 500 Jahren Märkte, insbesondere Viehmärkte, veranstaltet. Bezeugen sie dies sind zwei Anklagepunkte im Bürgerlichen Wappen, ein Stierkopf und ein Paar umklammerte Hände, die eine Einigung über einen Deal symbolisieren. Seit 175 Jahren trägt der Markt den Namen Veitsrodter Prämienmarkt. Am zweiten Juliwochenende findet sie auf dem Markt in der Nähe von Veitsrodt statt. Jedes Jahr wird an über 300 Marktständen eine breite Palette an Waren angeboten. Von 1795 bis 1798 lebte er im Dorf und war die Familie des berüchtigten Gesetzisten Johannes Bückler, allgemein bekannt als Schinderhannes. Bücklers Vater Johann arbeitete als Feldläufer und Tagelöhner. Schinderhannes lebte mit seiner Familie, zumindest in der frühen Zeit. Manchmal lief er Besorgungen für den Vermieter, Herrn Koch aus Veitsrodt. September 1798 wurde Joseph Bückler, Schinderhannes` jüngerer Bruder, in Veitsrodt konfirmiert.

Das einzige Gebäude, das das Dorf auszeichnet, ist die barocke evangelische Kirche im Ortskern, ausgestattet mit einer Orgel der berühmten Familie der Orgelbauer Stumm. Von 1804 bis 1811 war Friedrich Christian Laukhard hier Pfarrer, und während seiner Zeit in Veitsrodt stellte er einige seiner Werke zu Papier. Die Kirche hat auch eine mehr als 500 Jahre alte Glocke, die durch beide Weltkriege kam, ohne ergriffen und eingeschmolzen zu werden. Ab dem späten 15. Jahrhundert wurde das Dorf unter seinem heutigen Namen Veitsrodt genannt. Auch von dieser Zeit an gehörte es immer dem Amt Wildenburg, bis zur französischen Revolutionärs-/Napoleonzeit. Jahrhundertelang hatte Veitsrodt einen Schultheiß und einen Geistlichen. 1798 wurde Veitsrodt von den französischen Berufsbehörden in die Mairie (“Bürgermeisteramt”) von Herrstein im Kanton Herrstein eingegliedert. Nach Napoleons Sturz und dem Wiener Kongress wurde Veitsrodt wieder Deutscher, blieb aber im selben Bürgermeisteramt, das heute als Bürgermeisterei von Herrstein bekannt ist. 1815 fiel das Dorf an Preußen und 1817 an das Fürstentum Birkenfeld, eine Exklave des Großherzogtums Oldenburg, deren Gebiet sich größtenteils im heutigen Nordwesten Deutschlands befand, mit einer Nordseeküste. Von 1910 bis 1933 gehörte es der Bürgermeisterei Idar-Land, bevor es wieder in das Bürgermeisteramt (heute Amtsbürgermeisterei) Herrstein überführt wurde.

Veitsrodt entstand höchstwahrscheinlich in fränkischer Zeit, im 9. oder 10. Jahrhundert. Im frühen 13. Jahrhundert wurde Veitsrodt erstmals urkundlich in einem Lehenverzeichnis des Klosters St. Maximin in Trier erwähnt. Das Dorf wurde damals einfach Rodt genannt, was beschreibend war, wie es entstanden war, nämlich als eine Lichtung (Modernes Hochdeutsch: Rodung) im Wald. Veit meinte dasselbe wie Vogt (“reeve”), und es kann daher leicht davon ausgegangen werden, dass der Name des Dorfes aus dem Waldgravial Vögte (dem Plural von Vogt) stammt, in dessen Verwaltungsbesitz Veitsrodt sich jahrhundertelang befand.

Auf der anderen Seite wurde die Kirche in Veitsrodt dem Heiligen Vitus geweiht, was bedeutete, dass der Name “Vitus es Clearing” bedeutete.